Wie ist Gott?

Die kürzeste Definition von Gott finden wir im 1. Johannesbrief. Dort heißt es "Gott ist Liebe" und damit ist prinzipiell schon alles gesagt. Gottes Prinzip ist die Liebe, denn nur aus dieser heraus hat ER uns geschaffen und Jesus Christus gesandt, weil wir sonst keinen Frieden mit Gott haben könnten.
Das griechische Wort Liebe ist an dieser Stelle "Agape" und bedeutet soviel wie "selbstlose Liebe". Die Liebe ist nicht mit der erotischen oder freundschaftlichen Liebe zu vergleichen, ja, sie steht sogar deutlich höher als diese. Im 1.Korinther 13 wird diese Art der Liebe ausführlich beschrieben.

Wie sieht Gott aus?

Die Bibel spricht davon, dass Gott Geist ist und deshalb ist ER mit uns Menschen nicht direkt vergleichbar. Aber als Gott den Menschen schuf, tat ER dies in SEINEM Ebenbild. Wir können also sagen, dass Gott der Vater uns in vielerlei Hinsicht ähnlich ist. Gleichzeitig ist Gottes Beschreibung mit menschlichen Worten nur schwer zu erfassen:
ein Thron stand im Himmel, und auf dem Thron saß Einer. Und der darauf saß, war in seinem Aussehen einem Jaspis- und einem Sardisstein gleich; und ein Regenbogen war rings um den Thron, der glich in seinem Aussehen einem Smaragd.

Woher kommt Gott?

Diese Frage impliziert, dass Gott einen Anfang hat und das jemand über IHN steht. Beides ist nicht der Fall und deutet auf ein völlig falsches Bild von Gott dem Allmächtigen hin.

Was war vor Gott?

Wie schon zuvor beantwortet ist es unablässig die richtige Haltung von/über/zu Gott zu haben. Da wir Menschen der Zeit unterworfen sind, denken wir gerne zeitlich. Das hat Gott auch so bewirkt, denn bevor er den Menschen schuf, widmete er sich den Himmelskörpern "zur Bestimmung der Zeiten und der Tage und Jahre". Als Gott diese Welt hier erschuf fing die menschliche Zeitrechnung also überhaupt erst an. Gott ist außerhalb von Raum und Zeit, aber damit wir verstehen wann unsere Zeitrechnung anfing heißt es am Anfang der Bibel "Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.".

Gibt es etwas, was Gott nicht kann?

Grundsätzlich ist Gott alles möglich. So sagt es auch ein Engel der Maria:
Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.
Gerade weil Gott alles möglich ist und wir uns auf IHN verlassen können, hat ER sich selbst für uns wie folgt eingeschränkt:
[...] so bleibt er doch treu; er kann sich selbst nicht verleugnen. - 2. Timotheus 2,13
[...] Gott, der nicht lügen kann, [...] - Titus 1,2

Die am häufigsten gestellte Frage ist jedoch:

Kann Gott einen Stein erschaffen, den er nicht hochheben kann?

Diese Frage setzt voraus, dass Gott an unsere Dimensionen gebunden ist und das ist ER nicht - wie wir bereits bei der Frage Gibt es Beweise für Gott? beleuchtet haben.
Gott kann einen Stein erschaffen, ja. Dieser kann auch sehr sehr groß sein, ja. ER kann sogar aus Steinen Menschen erschaffen, ja. Aber Gott ist allmächtig und wir nicht. Er ist als solcher auch völlig autark und uns nicht mal eine Eklärung schuldig. Dennoch kommuniziert ER mit uns und teilt uns SEINE Gedanken mit. Damit wir uns ganz auf IHN verlassen können hat ER uns auch versichert, dass ER nicht lügen und sich selbst verleugnen kann, doch die Frage nach der Allmacht Gottes setzt die richtige Grundhaltung voraus.
Nun aber bist du, Herr, unser Vater; wir sind der Ton, und du bist unser Töpfer; wir alle sind das Werk deiner Hände.
Wehe dem, der mit seinem Schöpfer hadert, eine Scherbe unter irdenen Scherben! Spricht wohl der Ton zu seinem Töpfer: »Was machst du?« — oder dein Werk: »Er hat keine Hände«? [...] Denn so spricht der Herr, der Schöpfer der Himmel — Er ist Gott —, der die Erde gebildet und bereitet hat — Er hat sie gegründet; nicht als Einöde hat er sie geschaffen, sondern um bewohnt zu sein hat er sie gebildet —: Ich bin der Herr, und sonst ist keiner!

Was denkt Gott über uns?

Wie deutlich zu erkennen ist, war die damalige Verbindung zwischen Gott und den Menschen harmonisch. Doch weil der Mensch Gott misstraute veränderte sich die Beziehung. Nichts desto trotz liebt Gott die Menschen nach wie vor und wünscht sich nichts sehnlicher als eine tiefe Beziehung. Gott äußert sich selbst dazu und sagt im Buch Jeremia:
Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der Herr, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.


Wer ernsthaft über Gott nachdenkt, kommt um die folgende Frage nicht drumrum: Was will Gott?

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